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Die top 3 Marketing Ansätze in der regionalen Direktvermarktung

Für regionale Direktvermarkter wird Werbung und Selbstdarstellung immer bedeutsamer und erlebt zeitgleich auch einen Image- und Bedeutungswechsel. Aber was genau ist Marketing überhaupt und wie ist man erfolgreich? In diesem Blogbeitrag bekommst du einen Überblick über die Vielfältigkeit der modernen Werbung in der regionalen Direktvermarktung.

Table of Contents

Entwicklung und Bedeutung

Den Begriff „Marketing“ gibt es erst seit ca. 100 Jahren. Zuerst gebraucht wurde er zwischen 1905 und 1920 an US-Universitäten. Bis in die 60er-Jahre wurde in Deutschland immer nur von „Absatzwirtschaft“ gesprochen. Klingt im Vergleich etwas öde, oder? Die absatzpolitischen Instrumente, so wurden die Konzepte der Absatzwirtschaft genannt, waren genauso öde und einfallslos wie die Begriffe schon klingen.

Allerdings ist heute die Vermarktung nicht mehr öde und einfallslos. Heute ist Vermarktung deutlich wichtiger als noch vor 80 Jahren. Denn: Mittlerweile leben wir in einem Käufermarkt, früher noch in einem Verkäufermarkt.

Bei einem Verkäufermarkt ist die Nachfrage höher als das Angebot. Das heißt, der Verkäufer muss sich nicht großartig anstrengen, um seine Produkte an den Mann zu bringen. So war es früher. Deshalb waren Maßnahmen zur Kundengewinnung auch noch nicht so essenziell wie heute. Bei einem Käufermarkt hingegen hat man das genaue Gegenteil: Es gibt mehr Produkte, als die Käufer theoretisch kaufen wollen. Ein Angebotsüberhang also. Und genau deshalb spielt Werbung und Selbstdarstellung in der heutigen Zeit eine so wichtige Rolle. Als Verkäufer musst du dich gegenüber deinen Konkurrenten durchsetzen, dir einen oder mehrere USPs (unique selling proposition) verschaffen und das gleichzeitig auch noch dem Kunden möglichst effizient vermitteln.

So, das war für den Anfang mal eine kleine Einführung in die Entstehung der Konzepte der Kundengewinnung. Wenn du noch mehr über die historische Entwicklung wissen möchtest, findest du hier noch einen interessanten Artikel zu dem Thema. Aber machen wir jetzt hier mit der Gegenwart weiter.

In der Theorie

Wenn du nach einer passenden Definitionen schaust, wirst du auf viele, viele verschiedene Versionen stoßen. Vor allem auch davon abhängig, wessen Definition du dir anschaust und aus welcher Zeit die Definition kommt. Eine sehr zeitgemäße Definition ist von Herrn Prof. Dr. Kirchgeorg. Die Definition besagt, dass der Grundgedanke des Marketings die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an die Bedürfnisse des Marktes ist. Also nicht einfach nur eindimensionale Werbung, sondern viel mehr als das.

In der Praxis

„Grundgedanke… konsequente Ausrichtung… Markt…“. Theoretisch nachvollziehbar, aber wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus? Was bedeutet diese Definition für deine regionale Direktvermarktung oder für deinen regionalen Lieferdienst?

Tatsächlich nimmt die Kundenorientierung in der modernen Werbung den höchsten Stellenwert ein. Alles soll vom „Kunden her“ geschehen. Heißt, der allererste Schritt ist sich zu überlegen, wer deine Zielgruppe ist. Danach solltest du dir Gedanken über die Vorlieben, Emotionen etc. deiner Zielgruppe machen. Warum? Deine Werbekampagne soll ja genau die Personen erreichen und berühren, die sich für dein regionales Produkt auch entscheiden würden. 

Ein Beispiel: Du willst mit deinem Frühstücksdienst über einen Lieferservice Brötchen verkaufen. Ein 12-jähriges Kind oder ein 25-jähriger Student mit Wohnung in der Nähe einer Bäckerei sind tendenziell nicht deine Zielgruppe. Eher Familien oder ältere Leute mit einer gewissen finanziellen Kaufkraft. Das ist jetzt natürlich nur ein sehr simples Beispiel. In der Praxis ist das ganze Drumherum noch viel detailreicher und auch etwas komplizierter.

Die strikte Ausrichtung deiner Aktivitäten an der Zielgruppe gilt nicht nur für den Vertrieb, sondern auch für die Produktentwicklung. Produkte sollen Emotionen erzeugen. Neben der Freude am Produkt, sollen Bedürfnisse geweckt und Probleme gelöst werden. Denn letztendlich möchte ein Kunde mit jedem Kauf, Freude erleben, Probleme lösen und Bedürfnis stillen. 

Das heißt für dich: Bei der Vermarktung deiner regionalen Produkte, müssen zunächst beim Einkauf deine Produkte, du und das Einkaufserlebnis dem Kunden Freude bereiten. Gleichzeitig sollte beim Einkauf aber auch am besten ein Problem des Kunden gelöst und Bedürfnisse gestillt werden. 

Beispiel: Die ökologisch nachhaltige Lieferung von regionalen Brötchen durch einen Frühstückslieferdienst nach Hause. Der Kunde freut sich ein Produkte aus der Region, spart Zeit ein und hat das Gefühl der Umwelt und seiner Region etwas Gutes zu tun.  

Paradigmenwechsel

Der oben beschriebene Perspektivenwechsel zur Ausrichtung am Kunden,  wird im Fachjargon als „Paradigmenwechsel“ betitelt. Vom sogenannten Outbound-Marketing zum Inbound-Marketing. Outbound-Marketing ist das „traditionelle Marketing“: „Above-the-line Kommunikation“, also klassische Print-, Radio, Fernsehwerbung etc. Der Verkäufer versucht den Kunden zu finden. Das moderne Inbound-Marketing verfolgt einen entgegengesetzten Ansatz: Nicht der Verkäufer sucht den Kunden. Der Kunde sucht den Verkäufer. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich zurecht: „Hä? Wie soll das denn gehen? Das klingt ja zu schön, um wahr zu sein!“

Klar ist, von ganz alleine kommt der Kunde nicht zu dir. Für das moderne Inbound-Marketing gibt es ein paar unverzichtbare Ansätze, die du auf jeden Fall nutzten solltest.  Zu diesen Ansätzen gehören das sogenannte Content MarketingSuchmaschinenoptimierung und Social Media Marketing. Wenn du auf die Fachwörter klickst, bekommst du auf den verlinkten Webseiten ausführliche Informationen. Hier die wichtigsten Fakten, was sich hinter diesen Ansätzen verbirgt.

Content Marketing

Aber was genau ist Content Marketing? Das ist ein relativ junger Ansatz im Bereich des modernen Inbound-Marketings. Es geht darum, inhaltliche Beiträge zu planen und zu erstellen, um damit ein vorab definierte Zielgruppe zu erreichen.

Erweitern wir zum Verständnis das Beispiel von oben – Verkauf von Brötchen durch einen Lieferdienst: Um Interesse bei potentiellen Kunden zu schaffen, veröffentlichst du Artikel über die Bäckereien der Brötchen und über die Herstellung der BrötchenDas bringt direkt mehrere Vorteile: Liest der Kunde die Artikel auf deiner Webseite, merkt er (hoffentlich), dass du wirklich für das Produkt einstehst. Automatisch baut der Leser zu dir eine vertrauensbildende Beziehung auf. Im besten Fall wird seine Reaktion sein: „Hey, der Artikel hat mir so gut gefallen und geholfen. Ich kaufe meine Brötchen jetzt bei genau diesem Lieferservice“. 

Content Marketing verfolgt also das Ziel, über inhaltliche Beiträge Interesse und Vertrauen beim potentiellen Käufer zu wecken. Und zwar ohne offensichtliche Verkaufsabsichten. 

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

An das Content Marketing schließt direkt der nächste Ansatz an: Die Suchmaschinenoptimierung (SEO). SEO steht für „Search Engine Optimization“. Unter diesem Ansatz werden alle Maßnahmen zusammengefasst, um die Platzierung deiner Webseite in den Suchergebnissen positiv zu beeinflussen. Denn: Suchmaschinen sortieren die Suchergebnisse absteigend nach Relevanz. Je relevanter deine Webseite ist, umso früher wird sie als Suchergebnis angezeigt. Wenn du als Frühstücksdienst mit einem Lieferservice für Brötchen also deine Artikel über Bäckereien und die zugehörigen Brötchen verfasst, solltest du darauf achten, von den Suchmaschinen als möglichst relevant eingestuft zu werden. 

Klingt ja erst mal ganz schön. Aber wie landet ein Artikel möglichst weit oben bei den Suchergebnissen? Es gibt 6 Hauptpunkte, auf die es bei SEO ankommt. 1) die Keyword-Analyse, 2) Sichtbarkeit, 3) Position, 4) Klickrate, 5) Besucherverhalten und 6) Zielerreichung. Die ganzen Begriffe näher zu erläutern würde den Rahmen sprengen, aber klick doch einfach hier, wenn du mehr darüber wissen willst.

Letztendlich geht es darum, guten und wertvollen Content bzw. Inhalt zu erstellen und diesen gemäß der SEO-Guidelines zu „vermarkten“. Diese Guidelines, oder auch Maßnahmen genannt, werden in On- und Off-Page-Optimierung unterteilt. Zu der On-Page-Optimierung gehört alles, was zur Konzeption, Erstellung und Pflege einer Webseite zählt. Also der Inhalt an sich, die URL-Struktur, Keyword-Dichte oder auch die Mobiltauglichkeit. Unter die Off-Page-Optimierung fallen alle Einflüsse außerhalb der Webseite. Also zum Beispiel die Erwähnungen auf sozialen Netzwerken oder auch die Relevanz der eingehenden Links.

Social Media Marketing

Kommen wir zum dritten Ansatz des Inbound-Marketings: dem Social Media Marketing. Ziel ist, für unterschiedliche soziale Netzwerke (Instagram, Facebook, TikTok etc.) möglichst individuelle Beträge zu verfassen. Im Idealfall sind die Beiträge nicht einfache Werbung sondern informative oder emotionale Beiträge rund rum dein Produkt und deine regionale Direktvermarktung.

Social Media Marketing ist sehr modern und bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich: du kannst mit deinen Beiträgen kostenlos eine unglaubliche Menge an Leuten erreichen. Ein kleines Quiz: Was denkst du: Wie viele Menschen in Deutschland nutzen aktiv soziale Netzwerke?

Die Auflösung: 66 Millionen Menschen!!! Diese Zahl spricht für sich. Ein riesiges Potenzial. Ein weiterer Vorteil an sozialen Netzwerken: Die einfache Pflege von Kundenbeziehungen. Durch den Kontakt und die Interaktion mit dem Netzwerk kannst du als regionaler Direktvermarkter eine dauerhafte Beziehung mit den Nutzern aufbauen. Im Optimalfall entsteht aus dieser Beziehung Folgendes: Der Kunde wird zum „Fan“. Ein Fan von dir und deinen regionalen Produkten wird sich immer und immer wieder für deine Produkte entscheiden. Bestes Beispiel: Apple.

Fazit

Puh! Das war jetzt ganz schön viel Content in den letzten Minuten. Wie du gesehen hast, ist Marketing eine sehr breit gefächertes Themenfeld. Aber es lohnt sich, das Feld zu beackern. Wenn du die genannten Tipps beherzt und dich ein bisschen weitergehend mit dem Themenfeld befasst, wirst du kostengünstig deine Direktvermarktung nachhaltig zu mehr Kunden und mehr Umsatz verhelfen. 

FrachtPilot kann dir natürlich auch den Arbeitsalltag im Marketing erleichtern. Beispielsweise durch zielgruppengerechtes Content-Marketing in Serien-E-Mails oder durch einen suchmaschinenoptimierten Webshop. Du fragst dich: Was ist eigentlich FrachtPilot?

Wenn du deine regionalen Erzeugnisse ohne große Umwege verkaufen möchtest oder du einen Brötchenlieferservice gründen möchtest, klick doch gerne hier. Da bekommst du eine Grundübersicht über die Funktionen vom FrachtPilot. Falls du gerne weitere Informationen über FrachtPilot oder gerne eine persönliche Beratung hättest, buche einfach unter diesem Link einen Termin. Natürlich unverbindlich und kostenlos!

Hoffentlich bis bald! Wir freuen uns auf Dich!

Deine FrachtPiloten

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