Was ist Cloud-Computing?
Cloud ist das Kurzwort für Cloud-Computing und meint die Datenspeicherung in Rechenressourcen, die in weit entfernten Rechenzentren passiert. Statt Daten vor Ort am Arbeitsplatz zu speichern, werden sie in weit entfernten Cloudfarmen oder Rechenzentren gespeichert. Dadurch spart man sich zum Beispiel Hardware, aber auch die Wartung und Updates der Software, weil das der Provider übernimmt.
Wo begegnet mir Cloud-Computing im Alltag?
Eine Cloud zu nutzen, bedeutet Speicherplatz anzumieten sowie Rechenleistung in Anspruch zu nehmen. Außerdem kann man auch Anwendungen über eine Cloud nutzen – zum Beispiel Textverarbeitungsprogramme. Der Vorteil ist dabei, dass die Daten synchronisiert werden, sodass immer die aktuelle Version eines Dokuments vorliegt. Cloud-Services spielen in unserem Alltag eine essenzielle Rolle, da auch Social Media Plattformen und Streaming-Plattformen wie Netflix Cloud-Computing Services darstellen – um noch weitere Anwendungen zu nennen.
Zu Cloud-Computing Services gehört auch Software-as-a-Service. Diese basieren dementsprechend auf Cloud-Computing als Technologie und sind auch bekannt unter der Bezeichnung cloudbasierte Software oder Cloudsoftware. Dazu gehört auch ERP-Software. Der Zugriff wird über Webbrowser oder eine API bereitgestellt. 2020 überholte die Speicherung in der Cloud erstmals die Nutzung von eigenen Servern. Dazu gibt es einige große Cloud-Software-Provider wie Amazon Web Services oder die Google Cloud. Dabei handelt es sich um Platform-as-a-Service. Sie stellen Public Clouds dar, deren Rechenzentren in Ländern auf der ganzen Welt verteilt sind. Diese überwacht der Cloud-Anbieter, um Probleme zu erkennen und zu lösen.
Wie sicher sind Clouds?
Die Daten in den Servern sind zudem verschlüsselt und redundant, also doppelt gesichert. Das reduziert die Gefahr, dass sie auf lokalen Rechnern verloren gehen, enorm. Durch einen verschlüsselten Zugriff kann man auf die Cloud zugreifen – für private Nutzer:innen sind sie meistens sogar kostenlos.
Die Speicherung ist sicherer, weil Daten nicht leicht verloren gehen können, was auch an den großen Speicherkapazitäten liegt. Das ist für Unternehmen enorm wichtig, wenn auch die Daten ihrer Kund:innen dort gespeichert sind. Die Hardware und Software wie Server und Speichergeräte befinden sich in den Rechenzentren, die die Cloud-Anbieter stets überwachen, um Problemen vorzubeugen.
Was ist der Unterschied zwischen Private und Public Cloud?
Man unterscheidet Private und Public Clouds. Letztere kann jede:r nutzen, wozu zum Beispiel die Microsoft-Anwendungen zählen sowie Google Drive oder Dropbox. Trotz des öffentlichen Zugangs werden sie gesichert und überwacht. Private Clouds sind nur für eine bestimmte Gruppe von Nutzer:innen zugänglich und werden daher auch als interne Clouds bezeichnet. Die Bereitstellung ist allerdings zeit- und kostenintensiv, weshalb häufig auf gehostete private Clouds zurückgegriffen wird.
Wenn Unternehmen verschiedene Cloud-Anbieter von SaaS für verschiedene Services wie Textverarbeitung, Bildbearbeitung und E-Mail nutzen, spricht man von einer Multicloud. Damit kann aber auch gemeint sein, dass verschiedene Cloud-Anbieter gleichzeitig genutzt werden wie Microsoft Azure und Amazon Web Services.